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Überaus hilfreich und das auch noch kostenlos

Teilnehmer des Pflegekurses im Haus Bergquell

Begeisterte Teilnehmer beim Pflegekurs von mobicare und Haus Bergquell

Neuenkirchen. Perfekt. So lautet kurz und knapp die Zusammenfassung der zwölf Teilnehmer nach Abschluss des ersten kostenlosen Pflegekurses des ambulanten Pflegedienstes mobicare und des Altenpflegeheims Haus Bergquell in Neuenkirchen. Ihnen die Pflege ihrer Angehörigen zuhause erleichtern, das stand im Mittelpunkt der elf Schulungsabende. Kaum ein größeres Lob konnte es da geben, als den Wunsch der Teilnehmer nach weiteren intensivierenden Kursen.

Elf Treffen, bei denen acht Dozenten den Kursteilnehmern alle Inhalte, die zu Hause Pflegende beschäftigen, näher brachten. Ein gemeinsames Angebot von mobicare und Haus Bergquell, das ankam. Die inhaltliche Ausgestaltung, die umfangreichen Skripte zur Unterstützung zuhause und die Umsetzung. „Jeder von uns hat etwas mitgenommen,“ lautet das einhellige Urteil der Teilnehmer. Zu praktischen Inhalten wie der Planung der Zimmereinrichtung oder technischer Hilfsmittel, die den Alltag erleichtern, über praktische Unterstützung bei der Körperpflege bis zu Fragen rund um die Ernährung. Praxisnähe der Inhalte stand dabei immer im Vordergrund, das stellte auch die Referentenauswahl sicher. Wie Pflegedienstleitung Renate Boving und Martina Reinert, Alternpflegerin und Praxisanleiterin, des Hauses Bergquell. Ganz besonders deutlich wurde es auch dadurch, dass Altenpflegeschülerin Silke Simons-Gallert ihre praktische Prüfung während des Kurses absolvierte.

Themen wie Vorsorgevollmacht, Behindertentestament oder Patientenverfügung müssen keine „Bücher mit sieben Siegeln“ sein, das bewies Rechtsanwalt: Ewald Kober. „Sehr verständlich und gut nachvollziehbar,“ lobten die Teilnehmer. Viel Neues erfuhren sie auch von Physiotherapeutin Dorothe Weimer-Hülsmann und Apothekerin Mabbie Javanmardi. So gründlich hatten sich bis dahin die wenigsten mit dem sachgerechten Medikamentenumgang beschäftigt und nahmen viele hilfreiche Hinweise mit in ihren täglichen Pflegealltag. Lange wirkte bei vielen auch der Abend mit Maria Hartmann vom Bersenbrücker Hospizverein nach.

Ein intensives Thema wie viele der vermittelten Inhalte. Die anregten zu Gesprächen zu zweit, in kleinen aber auch der ganzen Gruppe. Möglichkeiten, um zu verarbeiten, aber auch Hilfestellung für ganz individuelle Situationen und bei praktischen Problemen der Pflege zuhause zu erhalten. „Die Pflegenden erfuhren, es gibt Entlastungsmöglichkeiten. Und erlebten, wie ungemein hilfreich es ist, sie auch in Anspruch zu nehmen.“ Somit ist für Kursleiterin Stefanie May, Altenpflegerin der mobicare Kranken- und Altenpflege, ein anderes Ziel des Kurses erreicht. Wie wichtig es für pflegende Angehörige ist, sich für sich selbst Zeit zu nehmen – und nehmen zu können. Um dann wieder mit ganzer Kraft für die von ihnen Betreuten da zu sein.

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