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Haus Hönemann in Gehrde wieder im Mittelpunkt

mobicare-Tagespflegehaus setzt bewegte Familiengeschichte fort
Könnte das Anwesen seine Geschichte erzählen, die neuen Tagespflegegäste des ehemaligen Hönemann-Hauses wären wahrscheinlich begeistert. Sie könnten sich gemeinsam an allerlei Begebenheiten und Ereignisse erinnern. Schließlich gehörte für viele von ihnen die Familie Hönemann mit ihrem Haus schon immer zu Gehrde: Fast 300 Jahre lebten die Hönemanns in acht Generationen am Gehrder Kirchhof.

Als ehemalige Speicher bildeten die Hönemann-Gebäude ursprünglich mit anderen Speichern einen nahezu geschlossenen Ring um die Kirche – eine Kirchenburg. Hierhin flüchteten die Bauern als Besitzer der „Spiker“ in unsicheren Zeiten und verteidigten gemeinsam ihr Leben, Hab und Gut. Nachdem die Speicher ihren ursprünglichen Zweck verloren und zu Wohn- und Geschäftshäusern umgenutzt wurden, wechselten Haupt- und Nebenhaus Hönemann mehrmals die Besitzer. Aber bereits vor 1723 erwarb ein Simon Hönemann die Gebäude und begründete damit den Gehrder Zweig der Familie Hönemann.
 
Die Hönemanns waren Bäcker und zeitweilig auch als Brauer tätig, 1853 erhielt Heinrich Hönemann zusätzlich die Konzession zur Ausübung einer Schankwirtschaft. Vielerlei Arbeit, zu der nebenbei auch eine kleine Landwirtschaft gehörte – in „Hönemanns Stall“ hielt die Familie noch bis weit in die 1960er Jahre Schweine.
 
Heinrich und seine Ehefrau Elise hatten viele Schicksalsschläge zu verkraften, so mussten sie gleich 1862 und 1870 erleben, wie Haus und Stall abbrannten. Das Ehepaar resignierte nicht und baute wieder auf. Ihr Sohn Gerhard erweiterte später sogar das Geschäft um einen Kolonialwarenhandel, das seine Witwe Eliese nach dem frühen Tod ihres Mannes 1897 fortführte. Gemeinsam mit ihrer Schwägerin Marie leitete sie das Gehrder Geschäft, bis mit Wilhelm Hönemann die nächste Generation den Betrieb übernahm.
 
Wilhelm vergrößerte mit seiner Frau Emma das Ladengeschäft – äußerlich erkennbar an dem Einbau eines großen Schaufensters. „Hönemanns Emma“ war eine Institution in Gehrde und ist vielen Gehrdern sicherlich noch in guter Erinnerung. Sie meisterte, als Wilhelm 1941 starb, Großes. Mit drei noch schulpflichtigen Kindern führte sie Haushalt, Landwirtschaft, Gaststätte und Geschäft alleine. Zehn Jahre war Emma für alles zuständig, bis ihr 20-jähriger Sohn Gerhard in das Geschäft eintrat. Nach der Hochzeit 1960 mit Marga Wolke-Hanenkamp aus Fladderlohausen betrieben beide mit Oma Emmas Hilfe die Gastwirtschaft und erweiterten das Angebot des Ladens. Bei Hönemanns gab es fast alles: Lebensmittel, Getränke, Eis, Süßigkeiten, Wasch- und Putzmittel, Drogerie- und Hygieneartikel, Schreibwaren und Zeitschriften. Zu Karfreitag wurde auch Fisch verkauft und Lotto/Toto spielen konnte man sowieso. Ein richtiger „Tante-Emma-Laden“ im wahrsten Sinne des Wortes. Mitte der 1980er Jahre schloss die Gaststube und nach Margas Tod 1992 reduzierte Gerd das Warenangebot, bis er 1995 das Ladengeschäft endgültig aufgab, aber noch einige Jahre lang Lottoscheine annahm. Im Jahr 2000 erlebte das Hönemannsche Hause einen größeren Umbau und war bis zum Frühjahr 2009 als Eisdiele und Café „die“ Anlaufstelle für Schleckermäuler und Kaffeegenießer.
 
Ute Burzlaff ist die letzte Hönemann, die im weithin bekannten Gebäude an der Kirche aufwuchs. Sie vertraute ihr Haus nach acht Hönemann-Generationen Ludger Meyer und seinem ambulanten Pflegedienst mobicare an. Die Geschichte des Hauses wird nun fortgeschrieben. In das liebevoll restaurierte Gebäude ziehen tagsüber neue Menschen ein, die mit ihrer jeweils ganz persönlichen Geschichte die des ehrwürdigen Anwesens fortschreiben.
 

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